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Digitalfokussierung für den Takahashi FS-60C
Der Takahashi FS-60C ist mit 60mm Öffnung und 360mm Brennweite ein
sehr schönes Richfield Gerät, das aufgrund seiner erstklassigen
Optik auch sehr gut für die Astrofotografie geeignet ist. Problematisch
gestaltet sich hie nur die Fokussierung, da diese sehr genau eingestellt
werden muss. Der Okualrauszug läuft an sich sehr satt und spielfrei,
trotzdem ist es eine große Hilfe den aktuellebn Stand zumindet auf
einem zehntel Millimeter genau ablesen zu können.
Bedingung war natürlich, dass der gute Tak nicht verändert wird. Ich habe hierzu einen
Messschieber benutzt, den es regelmäßig für 9.90€ beim Lidl gibt. Ich denke das
BIld spricht für sich, der Messchieber wird per Flex zurechtgestutzt und dann mit
zwei Bohrungen versehen, die auf die Sucherbefestigung passen.
Am hinteren Ende wird der Tiefenmesser mit einer Schraube auf einen
Adapterring geklemmt. Dazu wird in den Adapter einfach ein M4 Gewinde geschnitten.
Ein großes Problem gibt es jedoch: Der Messschieber ist unglaublich hart! Ein normaler
Bohrer (auch einer aus Hartmetell) kommt hier nicht durch. So habe auch ich einige Bohrer
und eine Bohrmaschiene (Friede Ihrer Asche) gebraucht um die Lösung zu finden: diese
kleinen roten Fräsköpfe, die z.B. beim Dremel dabei sind!
Man kann aber davon ausgehen, das man trotzdem gut 45 Minuten pro Loch brauchen wird.
Der Fräskopf knabbert sich nur langsam durch das Material.
Die ganze Konstruktion arbeitet sehr sauber, es gibt über den Gesamten Fokussierweg
keine Anweichung. Einmal zum Endanschlag und wieder zurück gedreht, steht die Anzeige
wieder auf 0.00mm.
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